Sicher – Sie arbeiten zusammen. Das habe ich auch schon erlebt. Sie fühlen sich vielleicht sicher, dass Ihre „Eisbrecher“ und Ihre Brainstorming-Sitzungen im Konferenzraum alle Kriterien erfüllen (und das ist schon mal ein guter Anfang!) Effektive Zusammenarbeit ist jedoch ein fortlaufender Prozess ist, bei dem es nicht um mehr Aktivität geht, sondern eher um mehr Effektivität. Es handelt sich um individuelle und organisatorische Fähigkeiten, die Strategie und Kreativität erfordern. Und Ihre Arbeitsweise sollte sich anpassen, wenn sich Ihre Geschäftsanforderungen ändern.
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert, aber die Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten, nicht. Viele arbeiten mit veralteten Prozessen, die sie zurückhalten und das Wachstum offen gesagt eher hemmen. Die Kollaboration sollte mit der gleichen Strenge und Intention behandelt werden wie jede andere groß angelegte Unternehmensinitiative – und wenn Sie die Kollaborationstechniken Ihres Teams nicht ständig weiterentwickeln und optimieren, dann machen Sie es nicht richtig.
Wir freuen uns, eine neue Artikelserie anzukündigen, die Ihnen helfen wird, Ihre veralteten Tools zu überdenken und bessere Lösungen zu finden, um die kollaborativen Synergien Ihres Teams zu nutzen. Es ist an der Zeit, die veralteten Ideen von gestern hinter sich zu lassen und eine neue Ära strategischer, effektiver Kollaboration zu begrüßen. Wir helfen Ihnen dabei.
Das heutige Thema: die endlose Monotonie von PowerPoint-Präsentationen
Wussten Sie, dass PowerPoint gerade seinen 35. Geburtstag gefeiert hat? Und abgesehen von ästhetischen Anpassungen hat sich die Grundfunktionalität der Software weitgehend nicht geändert. PowerPoint ist in der Welt der Präsentationsprogramme praktisch unantastbar geblieben, obwohl es wahrscheinlich eines der ersten Programme ist, die Sie im Computerunterricht in der Grundschule gelernt haben. Doch Sie haben sich seitdem weiterentwickelt – und PowerPoint nicht wirklich.
PowerPoint ist das perfekte Beispiel für eine Software, die Sie in Ihrem Tech-Stack vielleicht nicht einmal in Frage stellen. Und verstehen Sie uns nicht falsch: Es hat seine Daseinsberechtigung. Aber ist es wirklich das beste Werkzeug für Ihre Aufgaben, nur weil Sie es schon so lange verwenden?
Warum ist PowerPoint so schlecht?
Gute Frage. Während PowerPoint an sich nicht schlecht ist, gibt es tatsächlich einige Probleme mit der Art und Weise, wie es oft verwendet wird. Traditionell gibt es zwei Gründe, aus denen Teammitglieder PowerPoint verwenden: um Ideen zu präsentieren oder um Informationen zu teilen. Wir sind nicht davon überzeugt, dass es für beides das beste Tool ist. Und zwar aus den folgenden Gründen:
1. Es ist nicht interaktiv
PowerPoint-Präsentationen werden oft verwendet, um betriebliche Ideen vorzuschlagen oder Diskussionen zu leiten, aber das Gespräch ist hier nur einseitig. Es ist vollständig auf den Moderator ausgerichtet. Sie können zwar Kommentare zu den Foliendecks selbst hinterlassen, aber es gibt keine gute Möglichkeit, auf der Plattform gemeinsam Feedback zu sammeln und Pläne für weitere Schritte zu machen. Entweder müssen Sie das Feedback mündlich einholen, was dazu führt, dass Erkenntnisse verloren gehen, auf die Sie später nicht mehr zurückgreifen können; oder Sie müssen sich Notizen machen, was zusätzliche Tools erfordert, die Ihre Informationen weiter isolieren.
PowerPoint-Präsentationen können also für den Wissensaustausch nützlich sein, aber nicht, um echte Diskussionen zu führen und zu dokumentieren, die später zu fundierten Entscheidungen führen.
2. Es ist zeitaufwändig
PowerPoint-Präsentationen verwenden eine ganz bestimmte Struktur und verursachen dadurch mehr Arbeit für Sie. Es ist unwahrscheinlich, dass Ihre Arbeit sich leicht auf eine Folie übertragen lässt. Sie müssen also in einem weiteren Schritt jede Folie einzeln von Grund auf neu erstellen, nachdem Sie die Daten und Informationen gesammelt haben, die Sie präsentieren möchten. Sie verlieren Zeit und Ihre Inhalte werden ineffektiv, wenn Sie keine Materialien verwenden, die bereits erstellt wurden.
3. Es ist langweilig
Jedenfalls kann es langweilig sein. Das PowerPoint-Format fühlt sich oft statisch an, insbesondere wenn der Ersteller nicht mit dem Prozess vertraut oder nicht besonders gut darin ist. Selbst sehr dynamische Präsentationen bieten nicht viel Flexibilität. Im besten Fall enthalten sie vielleicht etwas Farbe und Bilder – im schlimmsten Fall sind es langweilige Folien, die oft Wort für Wort abgelesen werden. Und wenn Sie versuchen, Ihr Team auf ein Brainstorming mit brillanten Erkenntnissen und Ideen vorzubereiten, kommen Sie mit „Bumerang“-Folienübergängen nicht besonders weit.
4. Es verwässert Informationen
Bei PowerPoint-Präsentationen ging es schon immer mehr um die visuelle Attraktivität als um die Vermittlung von Informationen. Deshalb werden Ihre wichtigen Daten auf Stichpunkte reduziert und dabei meist verwässert oder gekürzt. Aus diesem Grund muss die moderierende Person das Publikum wirklich durch die Folien führen, damit es den Kontext und die Bedeutung versteht. Sonst verpasst man leicht wichtige Informationen, was sich wiederum auf Entscheidungsfindung und Feedbackschleifen auswirken kann.
In manchen Fällen kann aber auch Schlimmeres passieren. Richard Feynman, Physiker am CalTech, erkannte, dass „Stichpunktdenken“ einen Beitrag zur Challenger-Katastrophe von 1986 geleistet hat. Laut Feynman bestand „das große Problem darin, dass das NASA-Management den Ingenieuren nicht wirklich zuhörte – und die Aufteilung der Probleme in Stichpunkte half ihnen dabei.“ Einige Jahre später verbot der Kampfkommandeur H. R. McMaster PowerPoint im Irak, als er erkannte, dass dadurch übermäßig vage Sprache gefördert wurde, die bei kritischen Einsätzen nicht sicher war. Die Idee ist klar: Wenn wichtige (sogar lebenswichtige) Daten auf bloße Stichpunkte reduziert werden, entfallen dabei wahrscheinlich wertvolle – oder sogar kritische – Informationen.
PowerPoint vs. Lucid: Warum Lucid an modernen Arbeitsplätzen die Führung übernimmt
Es ist Zeit, mit PowerPoint Schluss zu machen und eine intelligentere Lösung zu finden. Wir sind nicht das Problem, PowerPoint. Du bist es.
Lucid bietet mehrere Tools, mit denen Präsentationen datengestützter, effizienter, effektiver und kollaborativer gestaltet werden können. Kurz gesagt: Es erfüllt alle Kriterien, die PowerPoint nicht erfüllt.