Wenn Sie ein Thema in kleinere Abschnitte unterteilen müssen, hilft Ihnen das Erstellen einer Concept-Map dabei, zu erkennen, wie sich diese Teile in das Gesamtbild einfügen. Mithilfe von Concept-Maps können Sie komplexe und umfangreiche Informationen präzise sowie übersichtlich vermitteln. Betrachten Sie Concept-Mapping einfach als zielgerichtetes Brainstorming.
Im Folgenden werfen wir einen detaillierten Blick auf Concept-Maps, einschließlich ihrer Hauptmerkmale, Anwendungsfälle, praktischer Tipps zur Erstellung eigener Diagramme und vielem mehr.
Was ist eine Concept-Map?
Eine Concept-Map ist ein Diagramm oder grafisches Tool, das Beziehungen zwischen einzelnen Ideen, Bildern oder Wörtern visuell darstellt. In den meisten Concept-Maps werden Ideen als Kästchen oder Kreise (auch Knoten genannt) dargestellt, die hierarchisch strukturiert und durch Linien oder Pfeile (auch Kanten genannt) miteinander verbunden sind. Diese Verbindungslinien werden mit Verknüpfungswörtern und -phrasen beschriftet, um die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Konzepten verständlich zu erklären.
Hauptmerkmale von Concept-Maps
Concept-Maps werden auch als konzeptionelle Diagramme bezeichnet. Obwohl andere Diagrammtypen optisch ähnlich sein mögen, weisen Concept-Maps spezifische Eigenschaften auf, die sie von anderen visuellen Werkzeugen unterscheiden.
Konzepte
Konzepte werden definiert als "wahrgenommene Regelmäßigkeiten oder Muster in Ereignissen oder Objekten beziehungsweise Aufzeichnungen von Ereignissen oder Objekten, die durch eine Bezeichnung gekennzeichnet sind" und werden im Diagramm als Formen dargestellt.
Verknüpfungswörter/-phrasen
Verknüpfungswörter oder -phrasen befinden sich auf den Linien, die die Objekte in einer Concept-Map verbinden, und beschreiben die jeweilige Beziehung zwischen zwei Konzepten. Sie sind so prägnant wie möglich formuliert und enthalten in der Regel ein Verb. Beispiele hierfür sind "verursacht", "beinhaltet" und "erfordert". Weitere gängige Verknüpfungsverben, die in aussagekräftigen Diagrammen häufig vorkommen, sind Begriffe wie „bietet“ oder „umfasst“, die gezielt ausgewählt werden, um das spezifische Verhältnis exakt abzubilden.
Propositionale Struktur
Propositionen sind sinnvolle Aussagen, die aus zwei oder mehr Begriffen bestehen, die durch Verknüpfungswörter miteinander verbunden sind. Diese Aussagen werden auch als semantische Einheiten oder Bedeutungseinheiten bezeichnet. Konzepte und Propositionen bilden das Fundament für die Generierung neuen Wissens in einem Fachbereich. Im Wesentlichen vermittelt eine Concept-Map visuell eine Reihe von Propositionen zu einem bestimmten Thema.
Hierarchische Struktur
Ein wesentliches Element der Concept-Map ist ihre hierarchische Struktur. Die allgemeinsten und umfassendsten Konzepte sind am oberen Rand der Concept-Map positioniert, während die spezifischeren und exklusiveren Begriffe hierarchisch darunter angeordnet sind. Daher ist eine Concept-Map so konzipiert, dass sie von oben nach unten gelesen wird.
Fokusfrage
Eine Fokusfrage definiert das Problem oder die Fragestellung, die mithilfe der Concept-Map gelöst werden soll. Die Formulierung einer Fokusfrage ermöglicht es Ihnen, Ihr Diagramm mit einem klaren Kontext vor Augen zu entwerfen, was die Richtung Ihrer Concept-Map lenkt und stabilisiert. Innerhalb der hierarchischen Struktur sollte die Fokusfrage ganz oben stehen und als zentraler Bezugspunkt dienen. Achten Sie bei der Wahl der Fokusfrage darauf, den Umfang eng genug zu fassen, damit das Diagramm übersichtlich und praxistauglich bleibt.
Parking Lot (Themenspeicher)
Bevor Sie mit der Erstellung Ihrer Concept-Map beginnen, kann es hilfreich sein, eine Liste der wichtigsten einzubindenden Konzepte zu erstellen. Erstellen Sie hierzu eine nach Rang geordnete Übersicht vom allgemeinsten bis zum spezifischsten Konzept. Diese Liste wird als „Parking Lot“ (Themenspeicher) bezeichnet, da Sie die einzelnen Elemente erst dann in das Diagramm einfügen, wenn Sie deren genaue Platzierung bestimmt haben. Als praktischer Richtwert beginnen viele Concept-Maps mit etwa 15 bis 25 Schlüsselkonzepten im Parking Lot, die im Laufe der Weiterentwicklung des Diagramms erweitert oder verfeinert werden.
Querverbindungen
Querverbindungen (Cross-Links) stellen Beziehungen zwischen Konzepten aus unterschiedlichen Bereichen der Concept-Map das und ermöglichen es Ihnen, die Verknüpfung von Ideen über diese verschiedenen Domänen hinweg zu visualisieren. Sowohl die Querverbindungen als auch die hierarchische Struktur fördern das kreative Denken, wobei diese Querverweise oft Momente echter Kreativität signalisieren. Sobald Sie die Grundstruktur aufgebaut haben, können Querverbindungen zudem genutzt werden, um Beziehungen zwischen Konzepten auf derselben Spezifitätsebene aufzuzeigen, anstatt nur weit voneinander entfernte Teile des Diagramms zu verbinden.
Warum sollte man eine Concept-Map verwenden?
Das menschliche Gehirn verarbeitet visuelle Informationen rund 60.000-mal schneller als reinen Text. Als Werkzeug zur Organisation und Darstellung von Wissen konzipiert, unterstützt Sie das Concept-Mapping dabei, Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen zu visualisieren und Ihr Verständnis komplexer Themenbereiche zu überprüfen. Das Durchdenken und visuelle Abbilden von Zusammenhängen zwischen Ideen schafft mentale Verknüpfungen, die eine deutlich bessere Merkfähigkeit gewährleisten.
Die Concept-Map ist eine bewährte Methode, um das Verständnis eines Themas für den Beruf, die Ausbildung oder das Selbststudium festzuhalten. Obwohl sie am häufigsten im akademischen Umfeld eingesetzt wird, lässt sich der Prozess problemlos auf andere Fachbereiche übertragen.
Concept-Maps sind ideal für das Entwickeln logischen Denkens, das Analysieren komplexer Systeme und das Einordnen spezifischer Ideen in größere Themenkomplexe – sie bieten jedoch Vorteile für jeden Lernprozess. Nutzen Sie Concept-Maps, um:
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Das Verständnis, die metakognitive Entwicklung, den Wortschatz sowie die Gedächtnisleistung zu fördern.
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Informationen zu synthetisieren, indem Sie neue und bestehende Konzepte integrieren, um das Gesamtbild besser zu erfassen.
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Brainstorming und strategisches, übergeordnetes Denken anzuregen.
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Die Entdeckung neuer Konzepte und deren Verbindungen zu unterstützen.
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Komplexe Ideen unmissverständlich und klar zu kommunizieren.
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Kollaboratives Lernen effektiv zu fördern.
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Kreativität freizusetzen und innovatives Denken außerhalb gewohnter Bahnen anzuregen.
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Eine Momentaufnahme Ihres aktuellen Wissens zu erstellen, um Ihren Wissensstand zu überprüfen.
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Bereiche zu identifizieren, die zusätzliches Wissen oder eine Überprüfung erfordern.
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Schulungsmaterialien und offizielle Dokumentationen zu erstellen.
Potenzielle Nachteile von Concept-Mapping
Concept-Maps sind nicht für jedes Szenario die optimale Wahl. Hier sind einige potenzielle Nachteile, die bei der Verwendung einer Concept-Map auftreten können:
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Sie können visuell überladen oder unübersichtlich wirken, wenn sie zur Untersuchung sehr umfassender Konzepte eingesetzt werden.
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Sie beschränken die Anwendenden auf Schlüsselwörter, was unter Umständen zu vagen oder ungenauen Diagrammen führt.
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Ihre Erstellung kann im Vergleich zu anderen Visualisierungsformen zeitaufwendiger sein.
Wann Sie eine Concept-Map erstellen sollten
Concept-Maps sind ein optimales Lernwerkzeug für Lernende und Lehrkräfte – unabhängig davon, ob es sich um den schulischen Unterricht, Nachhilfe oder die eigenständige Aneignung neuer Fähigkeiten handelt. Der Prozess, Ideen in einem greifbaren Raum miteinander zu verknüpfen, kann Ihr Fachwissen festigen und verdeutlichen, welche Bereiche noch optimiert werden müssen.
Das Erstellen einer Concept-Map kann in folgenden Situationen hilfreich sein:
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Präsentieren prägnanter Übersichten eines bestimmten Fachbereichs
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Strukturierte Informationsaufnahme bei der Vorbereitung auf eine Prüfung
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Überprüfen des Verständnisses von Lernenden bezüglich eines spezifischen Themas
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Konsolidieren von Wissen während des gesamten Lernprozesses
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Nachweisen eines fundierten Verständnisses eines bestimmten Themas
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Definieren von implizitem Wissen, das zwar im Kopf vorhanden, aber noch nicht formell dokumentiert ist
Concept-Maps ähneln anderen node-basierten Mapping-Methoden wie Topic-Maps oder UML-Diagrammen. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrer philosophischen Grundlage, die besagt, dass Konzepte und Propositionen das Fundament für neues Wissen und tiefere Bedeutung bilden.
Bitte beachten Sie, dass Concept-Maps nicht mit Mindmaps identisch sind, obwohl sie häufig miteinander verwechselt werden (weitere Details finden Sie unten). Für das Visualisieren völlig neuer Ideen, das Organisieren von Meetings oder das Verwalten von Aufgaben und Projekten sind Concept-Maps nicht das am besten geeignete Werkzeug. In diesen Szenarien sollten Sie stattdessen Mindmaps oder andere Diagrammtypen in Betracht ziehen.
Concept-Maps vs. Mindmaps
Vielen Menschen fällt es schwer, Concept-Maps und Mindmaps voneinander zu unterscheiden. Concept-Maps bieten mehr Vielfalt bei der Darstellung von Beziehungen, während Mindmaps in der Regel auf radiale Hierarchien und Baumstrukturen beschränkt sind. So stellen Sie fest, ob es sich um eine Concept-Map oder eine Mindmap handelt:
Concept-Maps
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Werden verwendet, um implizites Wissen wie eine bestehende Theorie oder ein Konzept darzustellen, wobei die Ideen meist extern generiert werden
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Dienen häufig der Darstellung von akademischem Wissen, weshalb ihre Anwendung formeller ist
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Bebeinhalten allgemeines Wissen im oberen Bereich des Diagramms, während verwandte Konzepte hierarchisch darunter angeordnet sind
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Zeigen Themen mit Querverbindungen und vielschichtigen Beziehungen auf
Mindmaps
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Werden verwendet, um eine Reihe von Ideen auszuarbeiten, die häufig intern generiert werden
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Bilden meist eine größere Vielfalt an Aufgaben und Konzepten ab, wodurch ihre Anwendung flexibler ist
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Enthalten ein einzelnes Wort, eine Phrase oder ein Bild im Zentrum des Diagramms, von dem aus sich verwandte Ideen radial in alle Richtungen erstrecken
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Zeigen Themen mit einem einzigen übergeordneten Element und mehreren untergeordneten Elementen an
Concept-Mapping im Bildungswesen
Concept-Mapping kann ein mächtiges Werkzeug im Bildungswesen sein, das Lernenden hilft, auf einem höheren kognitiven Niveau zu agieren, und Lehrkräfte dabei unterstützt, komplizierte Themen zu erklären sowie das Verständnis der Lernenden zu überprüfen.
Lernende können Concept-Mapping für folgende Zwecke nutzen:
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Neues Material organisieren und strukturieren.
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Den Lernerfolg steigern, indem neues und bereits vorhandenes Wissen miteinander verknüpft werden.
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Beziehungen zwischen Elementen wie Vokabeln, Charakteren einer Geschichte oder historischen Ereignissen abbilden.
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Schreibprojekte planen und entwerfen.
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Eigene Wissensdarstellungen entwerfen.
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Neue Ideen im Brainstorming entwickeln.
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Notizen machen.
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Lernhilfen und Leitfäden erstellen.
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Komplexe Strukturen konzipieren.
Lehrkräfte können Concept-Mapping für folgende Aufgaben nutzen:
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Lehrpläne erstellen.
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Das Verständnis von Lernenden überprüfen oder Fehlkonzeptionen diagnostizieren.
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Komplexe Ideen verständlich erklären.
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Lernende mit Leseschwierigkeiten unterstützen.
Wenn Lehrkräfte Concept-Maps in ihre Unterrichtsmethodik integrieren, können sie den Prozess für die Lernenden durch gezielte Hilfestellungen erleichtern:
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Eine Fokusfrage vorgeben, um den Denkprozess anzustoßen.
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Einen Parking Lot (eine Liste von Schlüsselkonzepten) erstellen, um den Lernenden bei der Entscheidung zu helfen, was in ihr Diagramm aufgenommen werden soll.
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Von Expert:innen erstellte Strukturdiagramme (Skeleton Maps) bereitstellen, damit die Lernenden einer vorgegebenen Struktur folgen können. Dabei handelt es sich um kleine, von Fachexpert:innen begonnene Concept-Maps, die von den Lernenden erweitert werden können.
Concept-Maps erweisen sich insbesondere als wertvolle Evaluationswerkzeuge. So können Lehrkräfte die Lernenden beispielsweise zu Beginn des Semesters eine Concept-Map erstellen lassen, um den vorhandenen Wissensstand zu ermitteln. Diese Aktivität kann dann im Laufe des Semesters wiederholt werden, sodass sowohl Lernende als auch Lehrkräfte den Lernfortschritt direkt auswerten können. Dies hilft, die kognitiven Fähigkeiten zu beurteilen, da die Entscheidung, welche Querverbindungen am wichtigsten sind, eine hohe kognitive Leistung erfordert. Zudem lässt sich diese Methode nutzen, um bestehende Fehlvorstellungen der Lernenden aufzudecken und gezielt zu korrigieren.
Untersuchungen zeigen, dass das Arbeiten in kleinen Gruppen und kooperatives Lernen zu positiven kognitiven und affektiven Ergebnissen bei Lernenden führt. Concept-Mapping ermöglicht diese produktive Kleingruppenarbeit zwischen Lernenden und Lehrkräften in jedem Fachgebiet und kann zudem die strategischen Denkfähigkeiten der Lernenden gezielt weiterentwickeln.
Concept-Mapping für Unternehmen
Obwohl Concept-Maps im Bildungswesen weit verbreitet sind, haben sie längst auch Einzug in die Geschäftswelt gehalten. Sie kommunizieren Ideen effektiv und regen zu intuitivem, visuellem Denken an, das Geschäftsanalysen in den Bereichen Operations, Marketing, Produktdesign und mehr unterstützt. Da Concept-Mapping ein gemeinschaftlicher Prozess ist, eignet es sich hervorragend als Aktivität für Teams oder Gruppen von Stakeholdern, insbesondere bei der Problemlösung.
Durch einen kreativen und ergebnisorientierten Ansatz, der als Design Thinking bekannt ist, lassen sich Concept-Maps für die Inspiration, Ideenfindung (Ideation) und Implementierung nutzen. Diese Diagramme fungieren als hervorragende visuelle Vermittler, die insbesondere in den Phasen der Inspiration und Ideenfindung unterstützen. Steht die Implementierung an, helfen Concept-Maps bei der Anleitung, Dokumentation und Kommunikation.
Concept-Mapping ermöglicht es Expert:innen in einem Unternehmen, ihr Wissen zu dokumentieren und zu teilen, um folgende Ziele zu erreichen:
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Förderung eines unternehmensweiten Verständnisses von Geschäftsanforderungen
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Aufdecken von Lücken und Widersprüchen
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Identifizieren komplexer Beziehungen zwischen verschiedenen Ideen
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Erlernen der „Sprache“ von Kund:innen
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Etablieren einer einheitlichen Terminologie für ein Projekt
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Identifizieren potenzieller Abhängigkeiten zwischen Anforderungen
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Modellieren von Bestandsflüssen, Cashflows und Beziehungsströmen
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Produktentwicklung
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Marktanalyse
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Entscheidungsfindung
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Formulieren von Forschungsprojekten
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Strukturieren des Teamwissens
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Archivieren von Expert:innenwissen
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Einarbeitung neuer Mitarbeitenden
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Softwaredesign
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Aufbau von Ontologien
In vielen geschäftlichen Kontexten werden Concept-Maps auch im Rahmen umfassenderer Dokumentations-Workflows erstellt, bei denen Teams eine klare visuelle Darstellung in bestehende Projektergebnisse einfügen müssen. In diesen Fällen bevorzugen Teams häufig digitale Tools, mit denen sich das Diagramm problemlos einbetten, aktualisieren und gemeinsam mit den übrigen Arbeitsunterlagen teilen lässt.
Concept-Mapping im Gesundheitswesen
Im Gesundheitswesen ermöglicht das Concept-Mapping die Priorisierung von Ideen, die Bewertung von Konsensentscheidungen, das Identifizieren von Lücken sowie das Erstellen optimierter Aktionspläne. Es erlaubt den verschiedenen Stakeholdern einer Organisation, zusammenzukommen und effektive Pläne zu formulieren, indem eine gemeinsame Darstellung des Patientenzustands erarbeitet und die optimalen nächsten Schritte festgelegt werden.
Zu den Anwendungen von Concept-Mapping im Gesundheitswesen gehören:
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Strukturieren der Arbeitsbelastung
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Priorisieren von Patientenzuweisungen
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Kritisches Durchdenken von auffälligen Befunden
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Ausarbeiten von Pflegeplänen
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Identifizieren von Zusammenhängen zwischen Symptomen
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Aufdecken von Diagnosen
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Schulung des medizinischen Personals
Die Entstehungsgeschichte des Concept-Mapping
Concept-Mapping als Methode wurde in den 1970er-Jahren von Joseph Novak und einem Forschungsteam an der Cornell University entwickelt. Dr. Novak war auf der Suche nach einem neuen Werkzeug, um explizite Veränderungen im begrifflichen Verständnis von Kindern zu beschreiben.
Sowohl er als auch seine Kolleg:innen an der Cornell University hatten die Theorien des Psychologen Jean Piaget über die kognitiven Entwicklungsstufen studiert. Piaget und andere Fachleute nahmen an, dass Kinder vor dem 11. Lebensjahr nicht in der Lage seien, abstrakte Konzepte wie die Beschaffenheit von Materie zu verstehen. Dr. Novak rief daraufhin ein Forschungsprojekt ins Leben, um kleinste Veränderungen in der Art und Weise zu beobachten, wie Kinder neue Ideen erlernten.
Das Ergebnis war ein neues Werkzeug, das vom Cornell-Team im Rahmen seiner Längsschnittstudie entwickelt wurde: die Concept-Map. Diese Diagramme waren denkbar einfach aufgebaut – sie bestanden aus nur ein oder zwei Wörtern zur Darstellung der Hauptidee, wobei Linien mit Verknüpfungswörtern eine sinnvolle Aussage bildeten. Die allgemeinsten Konzepte wurden am oberen Rand des Diagramms gruppiert, während sich die spezifischsten Begriffe ganz unten befanden.
Seitdem hat das Concept-Mapping enorm an Popularität gewonnen, da Fachleute aus den verschiedensten Bereichen – vom Bildungswesen bis zum Gesundheitswesen – die einzigartigen Vorteile dieser Methode erkannt haben.
Theoretisches Fundament
Concept-Maps basieren auf Ausubels Assimilationstheorie und Novaks Lerntheorie, die erklären, wie Menschen neue Informationen aufnehmen, indem sie diese in ihr bereits vorhandenes Wissen integrieren. Novak stellte fest: "Sinnvolles Lernen beinhaltet die Assimilation neuer Konzepte und Propositionen in bestehende kognitive Strukturen."
Durch sinnvolles Lernen, auf das unten näher eingegangen wird, erfolgt die Integration neuer Konzepte in unsere kognitive Wissensstruktur, indem neues Wissen mit bereits verstandenen Begriffen verknüpft wird. Eine Concept-Map liefert einen visuellen Nachweis der Verbindungen zwischen den Konzepten in unserer kognitiven Struktur. Der Ursprung von Concept-Maps liegt im Konstruktivismus begründet, welcher beschreibt, wie Lernende Wissen aktiv konstruieren.
Physiologisches Fundament
Kinder erwerben Konzepte von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr, wenn sie beginnen, Bezeichnungen oder Symbole für Regelmäßigkeiten zu identifizieren, die sie in der Welt um sich herum beobachten. Dieses frühe, autonome Lernen wird als Entdeckungslernen bezeichnet. Ab dem dritten Lebensjahr beginnt der Prozess des rezeptiven Lernens, bei dem neue Bedeunungen durch das Stellen von Fragen und das Verstehen der Beziehungen zwischen alten und neuen Konzepten gebildet werden. Konzepte werden nun nicht mehr von den Lernenden selbst definiert, sondern von anderen beschrieben und an die Lernenden vermittelt.
Neben der Untersuchung dieser beiden Lernprozesse unterscheidet Ausubel auch zwischen auswendig gelerntem (mechanischem) und sinnvollem Lernen. Mechanisches Lernen findet statt, wenn kaum oder kein relevantes Vorwissen zu den neu präsentierten Informationen vorhanden ist und keine innere Bereitschaft besteht, neues und bestehendes Wissen miteinander zu verknüpfen. Das hat zur Folge, dass die Informationen schnell wieder vergessen werden.
Sinnvolles Lernen kann nur unter den folgenden drei Bedingungen stattfinden:
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Das neu präsentierte Material muss klar strukturiert und auf das Vorwissen der Lernenden beziehbar sein. Concept-Maps erweisen sich hierbei als hilfreich, da sie allgemeine, bereits vorhandene Konzepte der Lernenden sichtbar machen, auf denen aufgebaut werden kann.
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Die Lernenden müssen über relevantes Vorwissen verfügen, insbesondere wenn es darum geht, detailliertes und spezifisches Fachwissen in einem bestimmten Bereich zu verstehen.
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Während die ersten beiden Bedingungen direkt von der Lehrkraft gesteuert werden können, erfordert die dritte Bedingung die aktive Anstrengung der Lernenden, neue und alte Informationen miteinander zu assimilieren, anstatt sie lediglich stumpf auswendig zu lernen.
Die Abgrenzung zwischen mechanischem und sinnvollem Lernen ist als Kontinuum zu verstehen, da Individuen über unterschiedliche Mengen an relevantem Vorwissen und ein variierendes Motivationsniveau zur Wissensassimilation verfügen. Kreativität stellt auf diesem Kontinuum eine besonders ausgeprägte Form des sinnvollen Lernens dar.
Concept-Mapping erweisen sich als äußerst wirkungsvoll für sinnvolles Lernen, da es als Vorlage dient, um Wissen strukturiert zu organisieren, selbst wenn die Struktur Stück für Stück aus kleinen Einheiten interagierender Konzepte und Propositionen aufgebaut werden muss. Dieser Prozess ermöglicht die Anwendung von Wissen in neuen Kontexten und steigert die Merkfähigkeit. Zudem belegen Studien, dass unser Gehirn Informationen vorzugsweise in der hierarchischen Struktur organisiert, die für das Concept-Mapping charakteristisch ist.
Epistemologisches Fundament
Die Epistemologie (Erkenntnistheorie) ist der Zweig der Philosophie, der sich mit Wissen und der Generierung neuen Wissens befasst. Es besteht ein wachsender Konsens darüber, dass die Entstehung neuen Wissens ein konstruktiver Prozess ist, der sowohl unsere kognitiven Fähigkeiten als auch unsere Emotionen einbezieht.
Concept-Maps stehen in engem Zusammenhang mit konstruktivistischen Lerntheorien, bei denen Lernende aktive Teilnehmende und keine passiven Empfänger:innen von Wissen sind. Lernende müssen eine bewusste Anstrengung unternehmen, um Informationen, die sie bereits kennen, eine neue Bedeutung zu verleihen. Das Erstellen von Concept-Maps ist ein zutiefst kreativer Prozess, da Konzepte und Propositionen das Fundament für das Wissen in jedem Fachbereich bilden.
Arten von Concept-Maps
Obwohl viele Concept-Maps dieselben Kernmerkmale (Knoten, Verknüpfungsphrasen, Hierarchie und Querverbindungen) aufweisen, können Sie je nach Verwendungszweck unterschiedliche Layouts wählen:
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Spider-Mapping: Eine Spider-Concept-Map wird so strukturiert, dass das zentrale Thema oder die Hauptidee in der Mitte des Dokuments platziert wird, während sich Unterthemen strahlenförmig von diesem Zentrum aus verzweigen. Dies ist in der Regel die am einfachsten zu erstellende und zu verstehende Art von Concept-Map.
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Flowcharting (Flussdiagramme): Eine Flussdiagramm-Concept-Map präsentiert Informationen in einem linearen, sequenziellen Format.
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System-Mapping: Eine System-Concept-Map stellt Informationen in einem flussdiagrammähnlichen Format dar, ergänzt jedoch das gesamte Diagramm um Inputs (Eingaben) und Outputs (Ausgaben). Diese Art von Concept-Maps gilt als die detaillierteste und gründlichste Form der Datendarstellung.
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Hierarchie-Mapping: In einer hierarchischen Concept-Map werden Informationen in absteigender Reihenfolge ihrer Wichtigkeit von oben nach unten dargestellt. Allgemeine Daten stehen ganz oben und werden nach unten hin immer spezifischer.
Wie Sie eine Concept-Map erstellen
Hier sind die grundlegenden Schritte zur Erstellung einer Concept-Map:
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Definieren Sie die Fokusfrage oder das Hauptthema. Denken Sie über das Problem oder die Fragestellung nach, die Sie mit der Concept-Map lösen möchten. Diese zentrale Idee sollte mit allen anderen Elementen auf Ihrem Diagramm verknüpft sein und gibt die hierarchische Struktur vor. Wenn Ihr Thema zu breit gefächert erscheint, um es übersichtlich abzubilden, kann die Eingrenzung auf eine einzige Fokusfrage den weiteren Prozess erheblich erleichtern.
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Identifizieren Sie alle Schlüsselkonzepte, die mit der von Ihnen definierten Hauptidee in Verbindung stehen. Ordnen Sie diese so an, dass die allgemeinsten Konzepte zuerst und die spezifischeren Konzepte zuletzt aufgeführt werden. Diese Aufzählung wird als Parking Lot (Themenspeicher) bezeichnet. Achten Sie darauf, die Bezeichnungen der Konzepte kurz zu halten (oft nur ein oder zwei Wörter), damit das Diagramm übersichtlich bleibt und nicht in dichten Textblöcken ausartet.
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Erstellen Sie einen vorläufigen Entwurf der Concept-Map, der die einzelnen Konzepte miteinander verknüpft. Denken Sie daran, Verknüpfungswörter oder -phrasen auf den Linien zu ergänzen, um aufzuzeigen, wie die Konzepte zueinander in Beziehung stehen.
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Fügen Sie Querverbindungen (Cross-Links) hinzu, um Konzepte aus unterschiedlichen Bereichen miteinander zu vernetzen. Sobald die grundlegenden Verknüpfungen stehen, sollten Sie nach zusätzlichen Querverweisen suchen – insbesondere zwischen Konzepten auf derselben Spezifitätsebene –, um nicht offensichtliche Zusammenhänge aufzudecken.
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Überarbeiten Sie Ihre Concept-Map bei Bedarf kontinuierlich. Während der Überarbeitung kann es hilfreich sein, das Diagramm einem Stresstest zu unterziehen: Prüfen Sie, ob sich jedes Konzept an der optimalen Stelle befindet und ob jede Verknüpfungsphrase die jeweilige Beziehung so präzise wie möglich beschreibt.
Praktische Tipps zum Zeichnen und Verfeinern Ihres Diagramms
Über die oben genannten Kernschritte hinaus können einige praktische Entscheidungen den Einstieg in das Concept-Mapping und dessen langfristige Pflege erleichtern. Wenn Sie Verknüpfungen zu jedem Konzept hinzufügen, sollten Sie die dargestellten Beziehungen sorgfältig prüfen. Stellen Sie sich dabei Fragen wie:
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Welche Werkzeuge werde ich zur Erstellung meiner Concept-Map nutzen?
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Fügt sich jedes Element harmonisch an seinem jeweiligen Platz ein?
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Gibt es eine bessere Platzierung für diese Idee oder diese Gruppe von Ideen?
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Kann ich ein präziseres Verknüpfungswort verwenden, um diese Beziehung darzustellen?
Denken Sie daran, dass es sich hierbei um ein vorläufige Diagramm handelt, das voraussichtlich noch überarbeitet werden muss. Betrachten Sie frühe Entwürfe als Arbeitsmodelle: Der eigentliche Mehrwert entsteht oft durch wiederholtes Iterieren, bis die Struktur exakt dem entspricht, was Sie ausdrücken möchten. Digitale Tools können die Überarbeitung, das Teilen und das Formatieren für Präsentationen erheblich vereinfachen – insbesondere dann, wenn das Diagramm später wiederverwendet werden soll.

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