Alles zum Thema P&ID (Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema

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Die Thematik der P&ID und R&I Schemas kann auf den ersten Blick verwirrend und wie ein reines Buchstabengewirr wirken – muss sie aber nicht! Unser umfassender Leitfaden erklärt Ihnen alles, was Sie zu R&I-Fließschemas wissen müssen. Von der Definition über die Erklärung der verschiedenen Komponenten bis hin zu einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung dieses technischen Diagramms: Hier finden Sie alles für Ihren Einstieg in die Welt der Rohrleitungs- und Instrumentenfließschemas.

Was ist ein P&ID?

Ein Rohrleitungs- und Instrumentenschema, auch als P&ID (Piping & Instrumentation Diagram) bekannt, stellt Rohrleitungen sowie weitere essentielle Komponenten eines Prozessleitsystems dar. Solche Schemata finden überwiegend im Ingenieurwesen Anwendung.

Funktion und Zweck von R&I-Fließschemata

P&ID Fließschema erfüllen eine wichtige Funktion bei der Wartung und Modifizierung der Prozesse, die sie visuell darstellen. Während der Designphase stellen solche Diagramme die Grundlage für die Entwicklung sicherheitstechnischer Kontrollsysteme für technische Anlagen dar – wie etwa für das HAZOP Verfahren (Hazard and Operability Study).

In Aufbereitungsanlagen dienen solche Schemata zur grafischen Darstellung von:

  • Rohrleitungs- und Instrumentendetails
  • Kontroll- und Abschaltverfahren
  • Sicherheits- und regulatorischen Anforderungen
  • Grundlegenden Informationen zur Inbetriebnahme und Bedienung.

Wann und von wem werden R&I-Fließschemata eingesetzt?

P&ID Fließschemata stellen die funktionalen Zusammenhänge zwischen Rohrleitungen, Instrumenten und weiteren Systemkomponenten dar, die in den Bereichen der Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik oder Automatisierung eingesetzt werden. Solche Schemata werden in der Regel von Ingenieurinnen und Ingenieuren erstellt, die einen Herstellungsprozess für Betriebsanlagen entwickeln.

In solchen Anlagen finden in der Regel komplexe chemische oder mechanische Prozesse statt, die mithilfe von R&I-Fließschemata visuell dargestellt werden, um auf dieser Basis Anlagen zu entwickeln und auf Dauer die Sicherheit dieser Anlagen zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang dienen R&I-Fließschemata auch als Referenzpunkt für Prozesssicherheits-Informationen (Process Safety Information, PSI) im Rahmen des von der US Occupational Safety and Health Administration verordneten Prozesssicherheitsmanagements (Process Safety Management, PSM). Wenn ein Fehler auftritt, kann das R&I-Fließschema als erster Anhaltspunkt dienen. Das Schema spielt darüber hinaus eine entscheidende Rolle bei der Optimierung bestehender Prozesse, dem Auswechseln von Komponenten oder als Grundlage des Designs und der Umsetzung neuer Anlagen. Durch die Darstellung des Ablaufprozesses können anhand des R&I-Fließschemas darüber hinaus Änderungen sicher und effektiv auf Basis des Prinzips des Veränderungsmanagements vorgenommen werden.

Techniker, Ingenieure und Anlagenbetreiber nutzen R&I-Fließschemata, um Anlagenprozesse und die Zusammenhänge zwischen einzelnen Instrumenten besser zu verstehen. Insofern können sie auch bei der Schulung von Mitarbeitern oder Auftragnehmern nützlich sein.

Welche Funktion erfüllen R&I-Fließschemata (nicht)? 

R&I-Fließschemata spielen im Bereich der Verfahrenstechnik insofern eine entscheidende Rolle, als sie die Zusammenhänge von Anlagenkomponenten zeigen. Allerdings enthalten sie nicht unbedingt technische Spezifikationen. Technische Spezifikationen werden in der Regel in separaten Dokumenten beschrieben. Dennoch sind R&I-Fließschemata in vielerlei Hinsicht äußerst nützlich, etwa in Bezug auf folgende Punkte:

  • Evaluierung von Bauprozessen
  • Entwicklung von Steuerungsprogrammen
  • Entwicklung von Richtlinien und Standards für den Anlagenbetrieb
  • Verfassen von Dokumenten zur Erklärung von Prozessen
  • Schaffen einer einheitlichen Sprache für die Diskussion des Anlagenbetriebs
  • Entwicklung und Implementierung von Sicherheits- und Steuerungs- bzw. Kontrollphilosophien
  • Gestalten eines Layoutkonzepts einer Chemie- oder Produktionsanlage
  • Ausarbeiten von Empfehlungen bezüglich Kostenschätzungen, Anlagenprojektierung und Rohrleitungsplanung

Was ist der Unterschied zwischen einem Prozessfließbild (PFD) und einem R&I?

Wie detailliert Instrumente sind, hängt von der jeweiligen Designkomplexität ab. Vereinfachte bzw. konzeptuelle Designs werden als Prozessablaufdiagramme (PFDs) bezeichnet. Ein PFD enthält weniger Details als ein P&ID Fließschema und stellt in der Regel den ersten Schritt des Designprozesses dar. Im Prinzip erfüllt diese Art von Diagramm eine Übersichtsfunktion. P&ID Fließschemata sind eine detaillierte Darstellung der Rohrleitungen und Instrumente einer Anlage.

Welche Einschränkungen haben R&I-Fließschemata?

Da R&I-Fließschemata grafische Darstellungen von Prozessen sind, weisen sie eine Reihe inhärenter Einschränkungen auf. Zum Beispiel können sie nicht als tatsächliche Modelle verwendet werden, da sie nicht unbedingt maßstabsgetreu oder geometrisch korrekt gezeichnet sind. Darüber hinaus gibt es für R&I-Fließschemata keinen universell gültigen Standard, sodass sie von Unternehmen zu Unternehmen (oder sogar innerhalb ein und desselben Unternehmens) unterschiedlich aussehen können. In diesem Zusammenhang spielen zum Beispiel interne Standards, die verwendete Software und die Präferenzen des Erstellers eine Rolle. Aus diesem Grund ist es überaus wichtig, beim Entwerfen und Überprüfen detaillierter Begleitdokumente zu R&I-Fließschemata sorgfältig vorzugehen.

Begleitdokumente für R&I-Fließschemata: Übersicht

Da R&I-Fließschemata eine Übersichtsfunktion erfüllen, sind Begleitunterlagen erforderlich, um wichtige Details und technische Spezifikationen näher zu erklären. Zu diesen Begleitunterlagen gehören unter anderem:

  1. Prozessfließbilder (PFDs)

    R&I-Fließschemata basieren auf PFDs. Ein PFD stellt die einzelnen Schritte eines Prozesses der Reihe nach dar. Zu den dargestellten Aspekten zählen unter anderem Funktionsabfolgen, ein- bzw. ausgehende Materialien oder Services (Inputs und Outputs), Entscheidungen, die getroffen werden müssen, beteiligte Personen, der Zeitaufwand für die einzelnen Prozesse sowie Prozessmessungen.
  2. Rohrleitungsspezifikation (Piping material specifications, PMS)

    Enthält Details zu Baumaterialien, Dichtungen, Schrauben und Armaturen.
  3. Spezifikationen zu Komponenten und Instrumentierung (Equipment and instrumentation specifications, EIS)

    Hier werden Standards und Details angegeben, die zu ausführlich sind, um im R&I-Fließschema selbst aufgeführt zu werden. Dazu gehören etwa Angaben zu Umfang, Standards, Codes und Spezifikationen, Definitionen und Terminologie, Baumaterialien, Designgrundlage, Mechanik/Herstellung, Garantien, Tests und Inspektion, Dokumentation und Versand.
  4. Spezifikationen zu funktionellen Anforderungen (Functional Requirement Specification, FRS).

     Dieses Dokument beschreibt die Funktionsweise der Anlage bzw. des Systems. Es enthält Details zu funktionalen Angaben sowie zur Kommunikation und Reichweite des Prozesses.

Was gehört zu einem R&I-Fließschema?

Obwohl es keine offiziellen Standards bezüglich der Gestaltung von R&I-Fließschemata gibt, wurde seitens der Process Industry Practice (PIP), einem Konsortium von Unternehmen im Bereich der Verfahrens-, Energie- und Maschinenbau Industrie, diesbezüglich eine Reihe von Standards vorgeschlagen. Das Dokument PIC001: Piping and Instrumentation Diagram Documentation Criteria (Kriterien für die Erstellung von Rohrleitungs- und Instrumentierungsschemata) beschreibt, was solche Schemata enthalten sollten:

  • Maschinenanlagen mit Namen und Zahlen
  • Benennung sämtlicher Ventile
  • Prozessverrohrung, Größen und Kennzeichnungen
  • Verschiedenes – Belüftungssysteme, Abflusssysteme, Spezialarmaturen, Entnahmeleitungen, Erweiterungs- und Reduzierungsstücke sowie Sicken
  • Permanente Anfahr- und Spülleitungen
  • Durchflussrichtung
  • Zusammenhänge zwischen Komponenten
  • Steuerein- und ausgänge, Verriegelung
  • Seismische Kategorie
  • Schnittstellen für Klassenwechsel
  • Qualitätsstufe
  • Melde-Inputs
  • Computerkontrollsystem-Input
  • Schnittstellen für Lieferanten und Auftragnehmer
  • Benennung von Bestandteilen und Teilsystemen, die von Dritten bereitgestellt wurden
  • Vorgesehene physische Anordnung der Komponenten
  • Bewertung oder Leistung der Komponenten

Was gehört nicht zu einem R&I-Fließschema?

Sehr spezifische Details sollten vermieden und stattdessen in Begleit-/Supportdokumenten thematisiert werden. R&I-Fließschemata sollen den betreffenden Sachverhalt verständlich darstellen und nicht unnötig komplizieren.  Insofern sollten folgende Aspekte nicht erwähnt werden:

  • Instrumentierungs-Anschlussventile
  • Steuerrelais
  • Handschalter
  • Hauptleitungen und -ventile der Instrumentierung
  • Drucktemperatur und Durchflussdaten
  • Winkelstücke, T-Stücke und sonstige Standardarmaturen
  • Umfassende Erklärungen

Anleitung zum P&ID erstellen

In dieser Anleitung beschreiben wir Ihnen die Vorgehensweise, wenn Sie Lucidchart verwenden. Lucidchart wurde mit P&ID Diagrammen im Hinterkopf entwickelt, sodass das Erstellen eines nützlichen Diagramms unglaublich einfach sein wird. Legen Sie ein kostenloses Lucidchart Konto an.

1. Listen Sie die Ausrüstung auf

Denken Sie daran, dass P&IDs die Hardware und Software darstellen, die für die Planung, den Bau und den Betrieb einer verarbeitenden Industrieanlage erforderlich sind. Um einen derart umfassenden Entwurf zu erstellen, beginnt man mit der Auflistung der Elemente in einem Standard P&ID. Ihre Liste sollte alle Rohrleitungselemente enthalten, einschließlich der Reihenfolge und Platzierung folgender Elemente:

  • Äste

  • Steuerverriegelungen

  • Ausrüstung

  • Instrumentierung

  • Reduzierer

  • Ventile

2. Formen hinzufügen

Öffnen Sie in Ihrem neuen Lucidchart Konto ein neues Dokument. Möglicherweise müssen Sie die Verfahrenstechnik Formenbibliothek aktivieren, indem Sie auf die Schaltfläche „Formen“ in der oberen linken Ecke Ihres Browsers klicken. Suchen Sie die Option „Prozess Engineering“ und vergewissern Sie sich, dass das entsprechende Kästchen angekreuzt ist.

Sobald die P&ID Formen für Sie verfügbar sind, ziehen Sie einfach die erforderlichen Formen auf die Arbeitsfläche und konfigurieren Sie sie, indem Sie auf das Kontextleisten Symbol klicken, das neben der Form erscheint. Eine Vielzahl von Optionen wird hier angezeigt: Zum Beispiel kann ein Tank mit verschiedenen Dachtypen angepasst werden, und Nutzende können zwischen dem Ein- und Ausblenden des Stumpfes wechseln. Sollten Sie sich in der Vielzahl der P&ID Formen nicht zurechtfinden, verwenden Sie die Suchfunktion der Toolbox, um ein bestimmtes Symbol zu finden.

3. Verbinden Sie Leitungen und Bauelemente

Nachdem Sie die Komponenten zusammengestellt haben, verbinden Sie sie in der richtigen Reihenfolge miteinander. In Lucidchart rastet jede Form sauber an einer Verbindungslinie oder Rohrleitung ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie der Prozess ablaufen sollte, fragen Sie sich:

  • Welche Aktion löst diesen Prozess aus?

  • Was passiert als Nächstes?

  • Welche Ausrüstung benötigen Sie für den nächsten Schritt?

  • Ist für dieses Gerät eine spezielle Konfiguration erforderlich?

Anleitung zum Erstellen von P&ID Diagrammen: So erstellen Sie Ihr eigenes mit Lucidchart

Anordnungsprinzipien für R&I-Fließschemata

P&ID Fließschemata sind von zentraler Bedeutung und sollten dementsprechend logisch angeordnet werden. Obwohl viele (oder sogar die meisten) Unternehmen diesbezüglich eigene Richtlinien festlegen, sollte man sich die Anordnung von P&ID Fließschemata am besten die verschiedenen Kapitel eines Buches bzw. wie die verschiedenen Szenen eines Films vorstellen: Die Einzelteile ergeben ein Ganzes, das Ihren Konstruktionsprozess darstellt. Das Schema sollte eine präzise und leicht verständliche Darstellung sämtlicher Bestandteile sein, die einen Teil des Prozesses bilden. Außerdem sollte auf mögliche Gefahren, Schwachstellen und Risiken sowie relevante Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam gemacht werden, damit Fehler auf ein Minimum verringert oder sogar ganz vermieden werden können. Das Schema sollte bei der Entwicklung von Betriebs- und Wartungsprozessen nützlich sein. In seiner Funktion als Ablaufprozess zeigt das P&ID Fließschema darüber hinaus, dass Änderungen sicher und effektiv auf Basis des Prinzips des Veränderungsmanagements vorgenommen werden können.  

Die Verschiedenen Arten von R&I-Richtlinien

Es gibt in etwa so viele verschiedene Arten von R&I Fließschema, wie es Unternehmen und Produkte gibt. Hier sehen Sie zwei Beispiele:

Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema des Flüssigkeitsdurchflusses

Dieses Beispiel zeigt ein Flüssigkeitsdurchfluss-System und bestimmt die relevanten mechanischen und gestaltungstechnischen Konfigurationen.

Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema eines Drei-Phasen-Abscheidebehälters

Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema von 3-Phasen-Abscheidebehältern. Dabei handelt es sich um Komponenten, die in der Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden, um verschiedene Flüssigkeiten, die aus Bohrquellen gepumpt werden, voneinander zu trennen.

Symbole und Notation von R&I Fließschemata

Ungeachtet der fehlenden Standards bezüglich der Gestaltung von P&ID Fließschemata gelten für P&ID Symbole offizielle Standards, die gewährleisten sollen, dass Schemata richtig interpretiert werden. Instrumentierungssymbole, die im Rahmen von Diagrammen verwendet werden, richten sich nach dem amerikanischen Standard ANSI/ISA S5.1-1894 (R 1992). Die Einhaltung des Standards S5.1 Instrumentation Symbols and Identification (Instrumentiensymbole und -kennbuchstaben) der Instrumentation, Systems and Automation Society (ISA) sorgt dafür, dass jegliche Kommunikation über die Instrumente, Bedienung und potenzielle Automatisierung von Anlagen einheitlich und ohne Missverständnisse abläuft.

ISA S5.1 definiert vier grafische Elemente – Einzelinstrumente, geteilte Steuerungs-/Anzeigensysteme, Computerfunktionen und speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) – und teilt sie in drei Standortkategorien ein: Hauptstandort, Hilfsstandort und Feld.

  • Einzelinstrumente werden durch kreisförmige Elemente dargestellt.

    Geteilte Steuerungs-/Anzeigesysteme werden durch Kreise innerhalb eines Rechtecks dargestellt. Computerfunktionen werden in Form eines Hexagons angezeigt, wohingegen ein Dreieck innerhalb eines Rechtecks für eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) steht.
  • Eine einzelne horizontale Linie, die durch die Mitte eines der vier grafischen Elemente verläuft, bedeutet, dass die betreffende Funktion am Hauptstandort stattfindet.

    Eine Doppellinie weist auf einen Hilfsstandort hin. Ist keine Linie vorhanden, befindet sich das Gerät bzw. die Funktion im Feld. Geräte, die sich hinter Schalttafeln oder an einem anderen unzugänglichen Standort befinden, werden durch eine gestrichelte horizontale Linie dargestellt.
  • Jedes grafische Element enthält Buchstabenkombinationen und eine Kennzeichnung in Form von Ziffernfolgen, wobei erstere durch die US-amerikanische International Soceity of Automation (ISA) definiert wird.

    Zahlen werden von Benutzern zugeordnet und das genaue System kann je nach Gebrauch von fortlaufender Nummerierung zwischen unterschiedlichen Unternehmen abweichen. Manche Unternehmen teilen die Instrumentennummern der entsprechenden Prozessleitungsnummer zu. Andere Unternehmen arbeiten wiederum unter Umständen mit eigenen und manchmal ungewöhnlichen Nummerierungssystemen.
  • Der erste Buchstabe beschreibt die Variablen, die gemessen werden oder die den Prozess in Gange setzen.

    Einige Beispiele sind Analyse (Analysis; A), Durchfluss (Flow, F), Temperatur (Temperature, T). Die Folgebuchstaben stehen für Ausgabe-, Passiv- oder Output-Funktionen wie etwa Anzeige (Indicator, I), Aufzeichnung (Record, R), Übertragung (Transmit, T) usw.

Anbei finden Sie einige Beispiele von Symbolen, die P&ID Fließschemata Verwendung finden. Sie können sich bei Bedarf einen vollständigen Überblick über alle P&ID Symbole in Lucidchart verschaffen.

Ausrüstung

In dieser Kategorie befinden sich Bestandteile von R&I-Fließschemata, die sich in keine der anderen Kategorien einordnen lassen. Zu dieser Gruppe gehört Hardware wie zum Beispiel Kompressoren, Förderbänder, Motoren, Turbinen, Vakuumanlagen und weitere mechanische Geräte.

Fliessschema – Symbole

Leitungen

Eine Leitung ist ein Rohr, das flüssige Substanzen transportiert. Leitungen können aus unterschiedlichen Materialien wie zum Beispiel Metall oder Kunststoff bestehen. Die Leitungsgruppe besteht aus gegabelten Rohrleitungen, Multirohrleitungen und anderen Arten von Rohrleitungen.

RI Fliessschema – Symbole

Behälter

Ein Behälter ist ein Gefäß zur Aufbewahrung von Flüssigkeit. Er kann unter Umständen die Eigenschaften der Flüssigkeit im Laufe der Aufbewahrung verändern. Diese Kategorie umfasst Tanks, Zylinder, Säulen, Taschen und andere Behälter.

RI Fliessschema – Behälter

Wärmeübertrager

Ein Wärmetauscher ist ein Apparat, der Wärme zwischen verschiedenen Bereichen oder Elementen überträgt. Zu dieser Kategorie gehören Boiler, Kondensatoren und andere Wärmetauscher.

RI Fliessschema – Hitzeübertrager

Pumpen

Eine Pumpe ist ein Gerät, das per Saug- oder Druckkraft Flüssigkeit komprimiert bzw. nach oben oder durch andere Komponenten befördert. Diese Kategorie umfasst sowohl Pumpen als auch Gebläseanlagen.

RI Fliessschema – Pumpe

Instrumente

Ein Instrument ist ein Gerät, das Kriterien wie Flüssigkeitsdurchfluss, Temperatur, Winkel oder Druck misst oder unter Umständen auch steuert. Zu dieser Gruppe gehören Anzeige, Transmitter, Aufzeichnungen, Regler und Elemente.

RI Fliessschema – Instrumente

Ventile

Ein Ventil reguliert, lenkt oder steuert den Flüssigkeitsdurchfluss, indem Durchgänge in einem Leitungssystem geöffnet, geschlossen oder teilweise blockiert werden. Zu dieser Kategorie gehören Rotameter, Blendenventile sowie andere Arten von Ventilen.

RI Fliessschema – Ventile, Symbole

Weitere gängige Formen und Symbole finden Sie in der Lucidchart Legende für P&ID Symbole .

P&ID Beispiele & Vorlagen

Wir verstehen, dass das Erstellen von Diagrammen manchmal schwierig sein kann, weshalb Lucidchart so konzipiert wurde, dass es Vorlagen und Beispiele enthält, die Ihnen Inspiration geben können. Probieren Sie die folgenden Vorlagen aus, indem Sie auf den unten stehenden Link klicken.

Beispiel für ein P&ID Fließschema

Öffnen Sie dieses Beispiel, um ein Fließschema zu sehen – dieses Diagramm definiert die vorhandenen mechanischen und konstruktiven Konfigurationen. Versuchen Sie, die Elemente so zu bearbeiten, dass ein effizienterer Prozess entsteht. Lesen Sie mehr über P&ID Beispiele.

Beispiel für ein P&ID Fließschema

Beispiel eines P&ID Separatorbehälters

Sehen Sie sich unsere Vorlage für ein P&ID von 3 Phasen Separatoren an. Diese Komponenten werden in der Öl- und Gasindustrie zur Trennung verschiedener Flüssigkeiten eingesetzt, die aus Ölbohrungen austreten. Probieren Sie die P&ID Vorlage von Lucid aus.

Beispiel eines P&ID Separatorbehälters

Was gehört zu einer guten R&I-Software?

Es gibt heutzutage viele Software-Lösungen zur Erstellung von Diagrammen. Wenn Sie jedoch auf der Suche nach einem Tool sind, das es Ihnen ermöglicht, auf effiziente Art und Weise professionelle R&I-Fließschemata zu entwerfen, bietet Lucidchart erhebliche Vorteile : Einhaltung von ISA-Standards, Anwenderfreundlichkeit, Integration mit anderen Produktivitäts-Tools und – was in vielen Fällen am wichtigsten ist – Funktionen zur Zusammenarbeit mit anderen Teammitgliedern und Abteilungen.

Warum Lucidchart die perfekte Lösung für Ihre R&I-Fließschemata ist

Nutzer aus aller Welt vertrauen auf die webbasierte Flussdiagramm-Software von Lucidchart, um R&I-Fließschemata sowie andere Arten von Diagrammen und Grafiken zu erstellen. Die intuitive Benutzeroberfläche und auf Zusammenarbeit ausgelegten Funktionen machen Lucidchart zur beliebtesten Visio-Alternative im Netz. Bei der Entwicklung von Lucidchart wurde Wert darauf gelegt, eine sowohl intuitive als auch leistungsstarke Lösung für Ingenieure zu entwickeln, um die Erstellung von R&I-Fließschemata für alle Beteiligten so effizient wie möglich zu gestalten:

  • Anwenderfreundlich

    Detaillierte Optionen ermöglichen eine schnelle und präzise Erstellung professioneller Diagramme. Und da unsere Symbole auf der amerikanischen Norm ISA S5 basieren, können Sie Ihre P&ID Fließschemata für jeden beruflichen Zweck verwenden. Besonders Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Technikerinnen und Techniker werden die optimierte P&ID Software von Lucidchart zu schätzen wissen. Dank effizienter Drag and Drop Funktionen, Tastaturkürzel und interaktiver Elemente ist Lucidchart die perfekte Wahl für die Erstellung von P&ID Fließschemata.
  • Vollständig integriert

    Lucidchart fügt sich nahtlos in Ihren aktuellen Workflow ein. Dank unserer Integrationen mit G Suite, Google Drive, JIRA, Atlassian und anderen leistungsstarken Tools können Sie sofort mit der Erstellung professioneller Diagramme loslegen.
  • Ermöglicht Zusammenarbeit

    Laden Sie Ihre Dokumente in Standardformaten wie PNG, JPG, PDF oder VDK herunter oder speichern Sie sie auf einer sicheren Webseite. Diagramme lassen sich auch in HTML Websites einbetten. Über unser cloudbasiertes Tool können Teams gezielt zusammen an Projekten arbeiten. Damit Sie Zeit und Energie sparen, ermöglicht es Lucidchart Ihnen, Diagrammanforderungen schon im Vorfeld festzulegen. Nutzen Sie bei der Arbeit mit Kundinnen und Kunden, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Designerinnen und Designern unseren Gruppenchat oder hinterlassen Sie Kommentare in Echtzeit.
  • Visio-Import / -Export

    Ihr Team verwendet für die Erstellung von Rohrleitungs- und Instrumentenfließschemata immer noch Microsoft Visio? Lucidchart bietet Ihnen dieselben Formen zu einem deutlich günstigeren Preis. Visio-Dokumente, die in Lucidchart importiert werden, können umgehend bearbeitet werden.

Ein Anwendungsfall verdeutlicht, welchen Mehrwert Lucidchart Nutzern jeder Art bieten kann

Unglaublich, aber wahr: Lucidchart kann dazu beitragen, die Welt zu retten. Wie Sie vielleicht bereits wissen, ist Ballastwasser von Schiffen äußerst umweltschädlich. Entladungen enthalten meistens sogenannte invasive Spezies, die einheimische Spezies verdrängen. Dies kann erhebliche ökologische und ökonomische Schäden für aquatische Ökosysteme mit sich bringen.

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Nützliche Ressourcen zum Thema Rohrleitungs- und Instrumentenfließschemata (P&ID)

So erstellen Sie einen Schaltplan

In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie einen Schaltplan ganz neu erstellen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Lucidchart mithilfe unserer Formenbibliotheken einen eigenen Schaltplan erstellen können.

R&I-Software

Lucidchart ist ein visueller Arbeitsbereich, der die Erstellung von Diagrammen, die Visualisierung von Daten und die Zusammenarbeit unter Kollegen miteinander kombiniert. Mithilfe von Lucidchart beschleunigen Sie Ihre Kommunikation und steigern die Innovationskraft.

Symbole und Notation von R&I-Fließschemata

Spezialdiagramme wie R&I Fließschemata sind Zusammensetzungen aus Standardformen und -symbolen. Da es eine sehr große Auswahl an Symbolen gibt – je nach Branche und Hersteller –, haben wir für Sie diesen Leitfaden erstellt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema

Ein Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema, auch als P&ID (Piping & Instrumentation Diagram) bekannt, zeigt die Rohrleitungen und zugehörigen Komponenten eines physischen Prozessablaufs. Es wird am häufigsten im Ingenieurwesen verwendet, um wichtige Rohrleitungsdetails, Steuerungsschemata, Sicherheitsanforderungen und betriebliche Informationen darzustellen.

Ein Prozessablaufdiagramm (PFD) ist ein vereinfachtes oder konzeptionelles Design, das weniger Details zeigt und eine Vogelperspektive bietet, während ein P&ID mit detaillierten Rohrleitungen, Instrumentierung und Steuerungsschemata ausgereifter ist.

Ein P&ID sollte mechanische Ausrüstung mit Namen und Nummern, alle Ventile und Kennzeichnungen, Prozessrohrleitungsgrößen, Durchflussrichtungen, Ein- und Ausgänge von Steuerungen, Verriegelungen und Schnittstellen für vom Lieferanten gelieferte Komponenten enthalten.

P&IDs werden typischerweise von Ingenieurinnen und Ingenieuren erstellt, die Fertigungsprozesse entwerfen, und von Feldtechnikerinnen und Feldtechnikern, Ingenieurinnen und Ingenieuren und Bedienerinnen und Bedienern verwendet, um Prozesse und Instrumentierungsverbindungen zu verstehen sowie Arbeitende und Vertragspartner zu schulen.

P&ID Symbole entsprechen den ANSI/ISA Standards S5.1 und beinhalten standardisierte Darstellungen für Ausrüstung, Rohrleitungen, Behälter, Wärmetauscher, Pumpen, Instrumente und Ventile auf der Grundlage der ISA S5 Standards.

Ja, P&IDs können digital mit Software wie Lucidchart erstellt werden, die ISA S5 Standardformen, Drag and Drop Funktionalität und Kollaborationsfunktionen bietet.

P&IDs sind nicht maßstabsgetreu oder geometrisch genau, und es gibt keinen allgemein anerkannten Standard, daher können sie je nach internen Standards und Softwarepräferenzen von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich aussehen.

P&IDs sind grundlegend für die Wartung und Modifikation von Prozessen, bilden die Grundlage für die Entwicklung von Systemsteuerungsschemata wie HAZOP und dienen als wichtige Referenzdokumente für das Prozesssicherheitsmanagement und das Management von Änderungen.

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