Arbeitsmeetings genießen generell oft nicht den besten Ruf. Sie sind unnötig, zu lang oder geradezu langweilig – und diese Kritik ist berechtigt. Führungskräfte leiten Besprechungen häufig diszipliniert und arbeiten die Tagesordnung von oben nach unten ab. Dabei geben Sie sich wenig Mühe, die Teilnehmenden einzubeziehen oder das Fachwissen und die Kreativität der Teammitglieder zu nutzen.
Bei einem guten Meeting geht es jedoch um mehr als nur das Übermitteln einer Nachricht oder das Abhaken von Aufgaben von einer Liste. Bei einem guten Meeting fühlen sich alle wohl und wertgeschätzt, was den sozialen Zusammenhalt im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel stärkt.
Eine der besten Möglichkeiten, ein Meeting von Grund auf richtig zu beginnen, ist die Arbeit mit Icebreakern. Ein guter Icebreaker prägt den Ton eines Meetings von Anfang an und lädt die Teilnehmenden zu Offenheit, Kreativität und Vertrauen ein. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie gute Icebreaker in Ihre virtuellen Meetings einbauen und Technologie nutzen können, damit sich alle einbezogen und gehört fühlen.
Warum Icebreaker?
Icebreaker können Spaß machen, aber warum sind sie für ein gutes Meeting unerlässlich?
Sie bauen Verbindungen zwischen Teammitgliedern auf
Vor lauter Arbeit kann es leicht passieren, dass man keine Ahnung hat, wie die Kollegen und Kolleginnen außerhalb der Arbeit so ticken, was sie antreibt oder welche einzigartigen Fähigkeiten und Perspektiven sie in den Job einbringen – und das selbst dann, wenn man regelmäßig mit ihnen zusammenarbeitet. Besonders kompliziert kann dies bei hybrider Arbeit sein, bei der viele Leute noch nicht einmal im Büro sind und viele der traditionellen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme nicht mehr automatisch gegeben sind.
Durch die Nutzung eines Icebreaker Spiels, um ein Meeting zu eröffnen, können Sie Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, zu vermitteln, wer sie in der Arbeitszeit sind, oder durch das gezielte Stellen von Fragen über jemandes Hobby oder mithilfe eines kurzen Teamspiels können Sie einen Raum bieten, in dem sich jeder wohlfühlen und sich auf eine Art und Weise ausdrücken kann, wie sie es ansonsten bei der Arbeit nicht tun würden. Es ermöglicht auch jeder Person – egal ob kontaktfreudig oder zurückhaltend, neu oder schon lange dabei –, sich in das Gespräch einbezogen zu fühlen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Teamleitenden die Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Lernstile der Teammitglieder auf eine Art und Weise erkennen können, die im Tagesgeschäft vielleicht nicht offensichtlich ist.
Am wichtigsten ist, dass gute Icebreaker es den Leuten ermöglichen, sich gegenseitig kennenzulernen und Spaß an der Arbeit zu haben. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie gute Arbeit leisten werden. Außerdem können die Mitarbeitenden auf diese Weise Vertrauen zueinander aufbauen. Und dadurch werden Sie sich automatisch wohler fühlen, wenn sie Ideen austauschen, konstruktive Kritik üben und mit anderen zusammenarbeiten.
Finden Sie einen guten Start in ein Meeting, bevor Sie sich in eine Agenda vertiefen
Viele Menschen nehmen nicht gerne an Meetings teil. Sie betrachten sie als Ablenkung von ihrer eigentlichen Arbeit, oder befürchten, dass sie belehrt werden und dann aus dem Meeting gehen, ohne wirklich Fortschritte erzielt zu haben. Teamleitende können diese Ängste abbauen, indem sie Meetings veranstalten, die engagiert, kooperativ und zielgerichtet sind und sogar Spaß machen.
Der einfachste Weg zu einem guten Ende eines Meetings besteht darin, es richtig zu beginnen. Anstatt mit einer Liste vorgefertigter Anweisungen und Updates in eine Besprechung zu gehen, sollte man moderieren und das Beste aus den anderen herausholen, indem Ideen, Führungsqualitäten und Initiativen bestärkt werden. Nichts fördert diesen kooperativen Teamgeist so sehr wie ein guter Icebreaker. Wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um sich gegenseitig kennenzulernen – oder einfach nur albern zu sein –, kann das Wunder für die Stimmung der Teilnehmenden bewirken. So können diese sich entspannen und sich selbst mehr in ihre Arbeit einbringen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie sich für den Rest des Meetings engagieren und mit Begeisterung mitgehen.
Gönnen Sie sich eine kleine Pause während des Tages
Menschen kommen zur Arbeit, um Dinge zu erledigen. Aber wenn ihr Tag eine endlose Aneinanderreihung von Aufgaben ist, sind sie nicht mehr bei der Sache. Infolgedessen sinken Produktivität und Engagement. Deshalb ist es wichtig, etwas Spielerisches in den Arbeitsalltag zu bringen, damit die Menschen abschalten und sich entspannen, Kontakte knüpfen oder etwas Neues lernen können. Der Einsatz von Icebreakern zu Beginn von Meetings kann den Mitarbeitenden einen Moment Zeit geben, einen anderen Gang einzulegen und sich voll und ganz in das Team einzubringen. Aber es ist auch toll, über den Tag verteilt ein paar Icebreaker einzubauen, die die Leute zusammenzubringen, um eine interessante Frage zu beantworten, ein kurzes Spiel zu spielen oder eine Technologie zu nutzen, mit der Teammitglieder (remote und im Büro) GIFs zu ihren Stimmungen oder Tageszielen posten können.
Kleine Pausen zu machen, um Spaß zu haben und Beziehungen zu vertiefen, hilft den Menschen, sich selbst zu entschleunigen, Burnout zu vermeiden und sich mit anderen Teammitgliedern auf sinnvolle Weise zu verbinden.
So werden Ihre Icebreaker effektiver
Sie sind überzeugt, dass gute Icebreaker die Arbeit für Ihr Team angenehmer und sinnvoller gestalten. Aber wie wählen Sie die besten Icebreaker für Ihr Team aus? Wie findet man heraus, welche Spiele oder Fragen am besten sind? Zum Glück gibt es Tools, die Ihnen dabei helfen können.
Verwenden Sie Vorlagen
Viele Unternehmen haben es sich zur Aufgabe gemacht, anderen Unternehmen dabei zu helfen, gute Meetings durchzuführen und ihre Teams einzubinden. Lucidspark bietet drei Vorlagen, die Menschen auf verschiedenen Ebenen einbeziehen und Ihnen helfen, Ihre Meetings richtig zu starten.
Icebreaker-Vorlage zum Kennenlernen
Fordern Sie zu Beginn des Meetings Ihr Team auf, die benutzerfreundliche „Kennenlernen“-Vorlage von Lucidspark zu öffnen. Oben können Sie eine Reihe von Feldern mit Fragen vorgeben, wobei es kaum Grenzen gibt. Sie können die Teilnehmenden fragen, was ihre Superheldinnen- oder Superhelden-Superkraft wäre, welche berühmte Person sie am liebsten zum Essen einladen würden oder welche Fähigkeit sie am liebsten sofort erlernen würden, wenn sie könnten. Bitten Sie die Teilnehmenden, ihre eigenen Felder mit neuen Fragen hinzuzufügen, wenn ihnen welche einfallen. Die Teilnehmenden können virtuelle Haftnotizen für ihre Antworten verwenden und sie mit Bildern und GIFs ergänzen. Ermutigen Sie schließlich die Teammitglieder, auf Emoticons oder Text zu antworten. In nur wenigen Minuten wird Ihr Team etwas Neues über jedes Teammitglied erfahren haben, mit dem es zusammenarbeitet.